Was auf Ihre Schule zukommt

Diese Seite ist für alle, die an der Schule arbeiten. Hier steht in Kürze, was in fünf Jahren passiert, wie viel Zeit das kostet und was es braucht.

Es liegt nicht an Ihrer Schule

Was bei Ihnen im Haus passiert, kennen Sie besser als jede Statistik. Die Zahlen zeigen vor allem, dass Sie damit nicht allein sind.

Prozent der Lehrkräfte nennen das Verhalten der Schülerinnen und Schüler als größte Herausforderung ihres Berufs
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Prozent an Haupt-, Real- und Gesamtschulen
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Prozent fühlen sich täglich emotional erschöpft, über 30 % mehrmals pro Woche
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Ein einzelner ernsterer Vorfall bindet an einer mittleren Schule schnell mehrere Arbeitstage: Gespräche, Elterntelefonate, Aktenvermerk, Klassenkonferenz. Dazu die Zeit, die täglich dafür draufgeht, überhaupt erst arbeitsfähig zu werden.

Wenn Sie das kennen, sind Sie nicht empfindlich. Sie sind in der Mehrheit.

Was es braucht

Niemand muss etwas entwickeln. Wir bringen Konzept, Material und Durchführung mit. Im ersten Jahr leiten wir, das Kollegium ist dabei. Später übernimmt die Schule mehr, aber immer erst nach Qualifizierung. Wer eine größere Rolle möchte, kann sie übernehmen. Wer nicht, muss nicht.

Was Sie dabei lernen, gehört danach Ihnen: Gesprächsführung in Konflikten, Umgang mit Gruppendynamik, Werkzeuge für den Klassenrat.

Finanziert wird das Programm meist aus mehreren Quellen: einem Eigenanteil der Schule oder des Trägers, Präventionsmitteln der Krankenkassen und öffentlichen Förderprogrammen. Wir kennen diese Wege und helfen bei der Antragstellung. Was auf Ihre Schule zukäme, hängt von Größe und Ausgangslage ab. Diese Rechnung machen wir im Erstgespräch gemeinsam auf.

Fünf Jahre im Überblick

Niemand legt sich am ersten Tag auf fünf Jahre fest. Der Einstieg beginnt mit einer überschaubaren ersten Etappe, danach wird jährlich neu entschieden.

Jahr 1 — Bestandsaufnahme und erster Impuls

Klima-Barometer, erste Projektwoche, ein Fortbildungstag. Wir leiten, Sie sind dabei.

Jahr 2 — Strukturen aufbauen

Ausbildung der ersten Safe Buddys, Planung des Schulhofs mit der Schülerschaft, zweite Erhebung.

Jahr 3 — Übergabe beginnt

Erste Lehrkräfte leiten Elemente selbst, wir begleiten. Umsetzung des Schulhofkonzepts.

Jahr 4 — Die Schule trägt

Das Kollegium führt die Projektwoche, wir sind im Hintergrund. Safe Buddys geben an den nächsten Jahrgang weiter.

Jahr 5 — Abschluss und Nachweis

Letzte Erhebung, Auswertung über den gesamten Zeitraum, Festivaltag, Übergabe der Materialien.

Häufige Fragen

Müssen wir uns sofort auf fünf Jahre festlegen?

Nein. Der Einstieg beginnt mit einer ersten Etappe. Die Fünf-Jahres-Perspektive beschreibt, worauf es hinausläuft.

Alle sind eingebunden, aber niemand muss eine leitende Rolle übernehmen.

Am Klima-Barometer. Wir erheben zu Beginn und dann jährlich, aus Sicht der Schülerinnen und Schüler und aus Sicht des Kollegiums. Sie sehen die Entwicklung schwarz auf weiß, auch wenn sie unbequem ausfällt. Das können Sie in der Schulkonferenz, gegenüber Eltern und gegenüber Ihrem Träger verwenden.

In der Regel ja. Wir ersetzen bestehende Ansätze nicht, sondern binden sie ein.
Dann hören Sie auf. Was das Kollegium bis dahin gelernt hat, bleibt.
 
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